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Okonomiyaki nach Hiroshima-Art

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Das wohl bekannteste Gericht aus Hiroshima ist „Okonomiyaki“.

Allgemein wird für Okonomiyaki ein Teig aus Weizenmehl mit Gemüse und Fleisch beschichtet oder vermischt. Unter anderem im Kansai-Gebiet und in Tokyo (dort unter dem Namen „Monjayaki“) gibt es eigene lokale Varianten. In Hiroshima ist das Zubereiten von Okonomiyaki jedoch eine besondere Kunst.

Zuerst wird auf einer heißen Herdplatte eine dünne Schicht Teig aus Weizenmehl kreisrund ausgestrichen und gebacken. Darauf wird reichlich Gemüse, normalerweise gehobelter Weißkohl, Sojasprossen und Lauch, geschichtet und gedünstet. Darauf kommt eine Schicht gebratene Nudeln. Nach dem Umwenden wird das Ganze mit einer besonderen Sauce sowie etwas darüber gestreutem Nori-Pulver gekrönt.  

Gäste, die ihren Platz direkt an der Herdplatte wählen, können dem Koch oder der Köchin bei der Zubereitung zusehen.

Jeder Gast kann die Zutaten selbst wählen. Die gängigste Variante ist mit Soba-Nudeln, Fleisch und Ei und wird kurz als „soba-niku-tama“ bezeichnet. Normalerweise kostet eine Portion um 700 Yen. Statt der dünnen Soba-Nudeln kann man auch dickere Udon-Nudeln wählen, was dann zusammen mit Fleisch und Ei „udon-niku-tama“ heißt. Außerdem stehen je nach Lokal weitere Zutaten wie Garnelen oder Tintenfisch zur Auswahl, manchmal auch Käse, Scheiben von getrockneten Reisklößen oder Austern.

Für ein echtes Okonomiyaki nach Hiroshima-Art darf die richtige Sauce nicht fehlen. Diese Sauce ist je nach Lokal unterschiedlich, und manche Lokale stellen auch ihre eigene Original-Sauce her. Gäste, die etwas mehr Sauce auf ihre Portion haben möchten, können sich selbst bedienen. In einigen Lokalen wird die Sauce außerdem auch zum Verkauf angeboten.

Verzehrt wird Okonomiyaki entweder von einem Teller oder direkt von der Herdplatte. Für erstere Variante wird die fertige Portion mit Schwung auf einen Teller umgeladen, für letztere wird sie auf der Herdplatte vor den Gast geschoben. Zum Essen von der Herdplatte wird eine Art Spatel benutzt, mit dem man die Portion in mundgerechte Stücke teilt und der gleichzeitig als Löffel dient. Dafür ist allerdings ein wenig Übung notwendig.

Okonomiyaki-Lokale findet man überall in der Stadt. Im „Okonomi-Dorf“ (Okonomi-mura), der „Okonomi-Republik“ (Okonomi-kyōwakoku), im „Hiroshima-Dorf“ (Hiroshima-mura) oder der „Okonomi-Geschichte“ (Okonomi-monogatari, am Hauptbahnhof Hiroshima) befinden sich mehrere kleine Lokale zusammen innerhalb eines Gebäudes. Manche von ihnen bieten ausschließlich Okonomiyaki an, andere auch zusätzliche Gerichte wie gebratenes Fleisch oder Gemüse, gebratene Austern und ähnliches.

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