Die Sake-Tour
Recommended Tour "6"
Die Sake-Tour
  • 2tage 1nacht
Iwakuni Higashihiroshima
Echte Gourmets lassen sich auch gern einmal von den vielfältigen Nuancen des Sake verzaubern. Dieser beschwipste Ausflug führt Liebhaber und solche, die es werden wollen, durch die Sakebrauereien Yamaguchis und Hiroshimas. Besuchen Sie die Brauerei, die den weltberühmten „Dassai" herstellt oder wandern sie durch Saijō, eine der bedeutendsten Sakestädte Japans. Erkunden Sie die Kunst des Sakebrauens mit allen Sinnen. Sie werden es nicht bereuen.

1. Tag

START
Vom Bahnhof Hiroshima zur Burg Iwakuni-jo

mit der Bahn vom JR-Bahnhof Hiroshima (auf der JR Sanyo-Linie ca. 50 Minuten) bis nach Iwakuni, dann

mit dem Bus von der Haltestelle Iwakuni-ekimae (mit Iwakuni Bus ca. 15 Minuten) bis zum Kintaikyo Buszentrum, dann

zu Fuß (ca. 10 Minuten) bis zur Talstation der Seilbahn (Sanroku-eki), dann

mit der Seilbahn (ca. 3 Minuten) bis zur Gipfelstation (Sanjo-eki)

Iwakuni
Burg Iwakuni-jo
Von der Seilbahnhaltestelle aus überquert man die beeindruckende Kintai Brücke und erreicht nach etwa 10 Minuten Fußweg die Burg. Vom Bergfried aus genießt man eine atemberaubende Aussicht über die Brücke, Kikkō Park und die ganze Stadt. Wenn man schon kommt, um die Brücke zu sehen, sollte man sich diesen Anblick nicht entgehen lassen.
Von der Burg Iwakuni-jo zur Kintaikyo -Brücke

  mit der Seilbahn von der Gipfelstation (Sanjo-eki) (ca. 3 Minuten) bis zur Talstatoin (Sanroku-eki), dann

 zu Fuß (ca. 3 Minuten)

Iwakuni
Kintaikyo -Brücke
Kintaikyo -Brücke
Die Kintai Holzbogenbrücke („Kintai" bedeutet „Brokatschärpe") gilt als eine der 3 schönsten Brücken Japans. 1993 wurde sie zum Nationalschatz erhoben. Im Frühling wird sie von Kirschblüten gesäumt, im Sommer kann man dort Kormorane fischen sehen oder abends eine Feuerwerkvorführung bewundern, im Herbst betört das bunte Laub auf dem Burgberg die Augen, und im Winter verwandeln sich Brücke und Umgebung in ein weißes Märchenland. Die Kintai Brücke ist ein wahres Jahreszeitenwunder. Betrachtet man sie von unten, bekommt man faszinierende Einblicke in ihre Bauweise.
Sushi auf Iwakuni Art
Sushi auf Iwakuni Art
Iwakuni-zushi ist die stadteigene Sushi-Variation Iwakunis, auch „Tono-sama-zushi", in etwa „Burgherren-Sushi" genannt. Wahrscheinlich wurde sie einst als Gabe für die Burgbewohner kreiert. Beim Iwakuni-zushi handelt es sich um sogenanntes Oshi-zushi, für das die Reisbasis erst fest in Form gedrückt wird, bevor weitere Zutaten wie Stöcker oder spanische Makrele darauf geschichtet werden. Jedes Restaurant und jeder Delikatessenladen macht es etwas anders. Probieren Sie ruhig mehrere Varianten aus und lassen Sie sich von der Vielfalt überraschen.
Softeis
Softeis
Nahe der Kintai Brücke gibt es eine Eisdiele, die sage und schreibe 100 verschiedene Softeis-Sorten verkauft. Einen 30-Sorten Laden gibt es auch. Nutzen Sie die Gelegenheit, einmal etwas zu probieren, das Sie noch nie gegessen haben!
Von der Kintaikyo-Brücke zur Sakebrauerei „Asahi Shuzo"

mit dem Bus vom Kintaikyo Buszentrum (mit Iwakuni Bus ca. 15 Minuten) bis zur Haltestelle Iwakuni-ekimae, dann

mit der Bahn vom JR-Bahnhof Iwakuni (auf der JR Gantoku-Linie ca. 32 Minuten) bis zum JR-Bahnhof Suo-Takamori, dann

mit dem Taxi (ca. 15 Minuten)

Iwakuni
Asahi Shuzō Sakebrauerei
Asahi Shuzō Sakebrauerei
Es gibt einen Sake namens „Dassai", der bei Kennern als absoluter Spitzentropfen gilt und mittlerweile in die ganze Welt exportiert wird. Gebraut wird er in einer kleinen Stadt in Yamaguchi namens Kugagunshūtōchō, von einer Brauerei namens Asahi Shuzō. Besucht man sie, kann man dort nicht nur das edle Getränk selbst probieren, sondern sogar mit seinem unverwechselbaren Geschmack verfeinerte Eiscreme genießen.
Nach einer 40-minütigen Führung können Sakeliebhaber kostenpflichtig ein kleines Probetrinken hinzufügen, bei dem sie ihrem Gaumen gleich vier verschiedene Sorten Dassai zuführen dürfen!
Von der Sakebrauerei "Asahi Shuzo" zur Übernachtungsstätte in der Stadt Hiroshima

 mit dem Taxi (ca. 15 Minuten) bis zum JR-Bahnhof Suo-Takamori, dann

 mit der Bahn vom JR-Bahnhof Suo-Takamori (auf der JR Gantoku-Linie ca. 32 Minuten) bis nach Iwakuni, von dort (auf der JR Sanyo-Linie ca. 50 Minuten) bis nach Hiroshima


2. Tag

Von innerhalb der Stadt Hiroshima zur Sakebrauerei „Kamotsuru Shuzo"

mit der Bahn vom JR-Bahnhof Hiroshima (auf der JR Sanyo-Linie ca. 35 Minuten) bis zum JR-Bahnhof Saijo, dann

zu Fuß (ca. 3 Minuten)

Higashihiroshima
Kamotsuru Shuzō Sakebrauerei
Kamotsuru Shuzō Sakebrauerei
Neben Nada in Kobe und Fushimi in Kyoto zählt auch Saijō in Hiroshima zu Japans wichtigsten Sakestädten. Die Kamotsuru Shuzō Sakebrauerei ist für Besucher geöffnet, und stellt sogar ein paar Kostproben umsonst zur Verfügung. Viele ihrer Getränke haben bedeutende japanische Auszeichnungen erhalten, und man kann in dieser Traditionsbrauerei allgemein hohe Qualität erwarten.
In einer Art Museum erfährt man viel amüsantes und interessantes, wie zum Beispiel, dass auch Barack Obama hier bereits ein Schlückchen Kamotsuru Gold gekostet haben soll. Nebenan man im „Shusenkan" Tee und Kaffee, die aus dem gleichen köstlichen Wasser gebraut sind wie der Sake. Eine Bibliothek wartet mit vielfältiger Sakeliteratur auf und bietet Neugierigen sogar gemütliche Leseplätze direkt vor Ort.
Straße der Brauereien
Straße der Brauereien
„Sakagura-dōri" bedeutet „Straße der Brauereien", und tatsächlich reiht sich hier eine Sakebrauerei an die andere, erkennbar an den roten Backsteinschornsteinen, den hübschen schwarz-weiß karierten Außenwänden, und den dichten antiken Bambuszäunen - zwei weitere solche Häuser gibt es auf der Westseite des Bahnhofs. In einigen alten Brauereien befinden sich heute hübsche Cafés und Restaurants. All das macht Saijō zu einem ganz und gar charmanten Ausflugsziel.
Ein Eintopf aus Sake
Ein Eintopf aus Sake
Auch zum Kochen eignet sich die Spezialität des Ortes bestens: Nur Sake, Salz und Pfeffer geben dem Bishu-nabe seinen erhabenen Geschmack - keine Sojasoße, kein Zucker. Passenderweise vereint das Wort „Bishu" die Schriftzeichen für „schön" und „Sake". Jeder Koch und jedes Restaurant verwendet eigene Grundzutaten. Meistens besteht Bishu-nabe jedoch hauptsächlich aus Huhn, Schwein und viel Gemüse.

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