Kultur, Natur und Handwerkskunst
Recommended Tour "5"
Kultur, Natur
und Handwerkskunst
  • Tagesausflug
Kumano-cho | Ōtake | Yanai | Akitakata | Sera | Sūō Ōshima | Tabuse | Hiroshima
In Hiroshima und Yamaguchi kann man viel alt hergebrachte Handwerkskunst bewundern
und kulturelle Schätze und Naturschönheiten bestaunen,
die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. 9 einzigartige Erfahrungen.
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Vom Bahnhof Hiroshima zum Pinselmuseum „Fudenosato Kobo" in Kumano-cho

mit der Bahn vom Bahnhof Hiroshima (Hiroden-Buslinie ca. 45 Minuten) bis zur Haltestelle Kumano Eigyosho, dann

mit dem Taxi (ca. 7 Minuten)

Kumano-cho
Pinselmuseum Fudenosato Kobo
Das kleine Städtchen Kumano ist stolz darauf, dass 80% aller traditionellen japanischen Pinsel auf seinem Boden gefertigt werden. Sie nennen sich „Kumano-fude". Im Pinselmuseum kann man unter Anleitung sogar selbst sein Händchen in der Pinselherstellung versuchen. Von 12 Herstellungsschritten kann man zwei - das Einsetzen und Härten der Außenborsten - selbst ausprobieren. Wer sich eine Woche vorher anmeldet, kann sich sogar seinen Namen in den Griff schnitzen lassen. Zahlreiche Events sorgen dafür, dass ein Besuch im Pinselmuseum auch sonst niemals langweilig ausfällt. Der Museumsladen verkauft hübsche Pinsel und andere authentisch japanische Artikel, die sich hervorragend als Andenken oder Geschenke eignen. Ein Restaurant sorgt fürs leibliche Wohl direkt vor Ort.
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Vom Bahnhof Hiroshima zur Papierschöpferwerkstatt „Otake Tesuki Washi no Sato" in der Stadt Otake

mit der Bahn vom JR-Bahnhof Hiroshima (auf der JR Sanyo-Linie ca. 45 Minuten) bis zum Bahnhof Otake, dann

mit dem Bus vom Bahnhof Otake (ca. 20 Minuten) bis zur Haltestelle Maebuchiwatashi, dort aussteigen und

zu Fuß von Maebuchiwatashi (ca. 3 Minuten Fußweg)

Ōtake
Papierschöpferwerkstatt „Otake Tesuki Washi no Sato"
Papierschöpferwerkstatt Otake Tesuki Washi no Sato
Ōtake ist der einzige Ort in Japan, wo sich die Tradition des handgeschöpften Japanpapiers, (Washi) bis heute gehalten hat. Seit 400 Jahren wird sie von Generation zu Generation weitergegeben. Im Ōtake Tesuki Washi Hozonkai (Ōtakes Gesellschaft zur Aufrechterhaltung der Japanpapier-Tradition) nimmt man diese Aufgabe so ernst, dass sogar die Papiermaulbeerbäume selbst gezüchtet werden, aus denen dann per Hand Japanpapier hergestellt wird. Dieses findet dann zum Beispiel in traditionellen „Koi-nobori" Karpfenfahnen und „Fusuma" oder „Shōji"- Papierschiebetüren Verwendung.
Im Ōtake Tesuki Washi no Sato (Ōtake Japanpapier-Dorf) kann man traditionelle Papierwerkstätten- und Werkzeuge besichtigen und sogar selbst eine Postkarte aus Japanpapier herstellen. Dafür muss man allerdings eine Woche im Voraus anrufen und Reservierungen machen.
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Vom Bahnhof Hiroshima bis zur Kunstgallerie „Yanai Nishigura" in der Stadt Yanai

mit der Bahn vom JR-Bahnhof Hiroshima (auf der JR Sanyo-Linie ca. 90 Minuten) bis zum JR-Bahnhof Yanai, dann

zu Fuß (ca. 10 Minuten)

Yanai
Kunstgallerie „Yanai Nishigura"
Kunstgallerie Yanai Nishigura
„Yanai-jima" nennt sich ein seit alters her in Japan bekannter Baumwollstoff, dessen hübsche Muster Betrachter auch heute noch in ihren Bann schlagen. Ein ehemaliger Sojasoßenspeicher namens „Nishigura" in Yanai bietet Besuchern für wenig Geld die Gelegenheit, sich nach alt hergebrachter japanischer Art auf einem Webstuhl selbst ein Stück Yanai-jima zu weben - darauf findet dann zum Beispiel eine Kaffeetasse Platz. Die Farben darf man sich selbst aussuchen. Das ganze dauert nicht länger als 10 Minuten. Also, worauf warten Sie?
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Vom Bahnhof Hiroshima zur Papierlaternen-Werkstatt „Kawamura Nobuo Kobo"

mit der Bahn vom JR-Bahnhof Hiroshima (auf der JR Sanyo-Linie ca. 90 Minuten) bis zum JR-Bahnhof Yanai, dann

zu Fuß (ca. 10 Minuten)

Yanai
APapierlaternen-Werkstatt Kawamura Nobuo Kobo
Seit der Edozeit ist es in Yanai Brauch, die weißen Hauswände der Stadt mit lustigen roten Goldfischlaternen (Kingyo Chōchin) zu beleuchten. Nachdem die farbenfrohe Tradition schon beinah ausgestorben war, machte es sich Kunsthandwerker Nobuo Kawamura zur Aufgabe, sie wieder aufleben zu lassen. Und so fertigen die Kawamuras - nun in zweiter Generation - auch heute wieder traditionelle Goldfischlaternen an. Ganze 2000 Papiergoldfische beleuchten mit ihren hübschen roten Körpern am 13. August zum Yanai Kingyo Chōchin Matsuri - dem Yanai Goldfischlaternenfest - die weißen Hauswände und Straßen. Diesen Anblick gibt es nur hier in Yanai, und viele Touristen kommen alljährlich in die Stadt, um ihn zu bewundern.
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Von Hiroshima Buszentrum zum Kagura Monzen Toji Mura (Einrichtung für Kagura-Tanzvorführungen) in der Stadt Akitakata

mit dem Bus (ca. 70 Minuten mit dem Schnellbus von Bihoku Kotsu) bis zur Schnellbus-Haltestelle Midori Kosoku-basutei, dann

mit dem kostenlosen Shuttle-Bus von der Schnellbus-Haltestelle Midori Kosoku-basutei (Busfahrt) zum Kagura Monzen Toji Mura

Akitakata
Kagura Monzen Toji Mura (Einrichtung für Kagura-Tanzvorführungen)
„Kagura" ist in Japan eine weitverbreitete Volkstradition, in der den Göttern Gesänge und Tänze gewidmet werden. Diese Kunst ist sehr vielseitig und unterhaltsam. Die Kaguratänze, die heute noch in Akitakata praktiziert werden, stammen angeblich aus der Edozeit.
Das „Waraku" in Kagura Monzentojimura, einem traditionellen japanischen Minidorf, bietet Kindern und Erwachsenen die Gelegenheit, durch interessante Bastelaktivitäten dieser farbenfrohen Tradition näherzukommen.
In Kagura Monzentōjimura können Besucher sich außerdem über die Geschichte des Kagura informieren und das lebhafte Schauspiel echter Kaguratänze aus Akitakata mit eigenen Augen sehen. Genießen Sie im Anschluss an all diese Vielfalt ein paar Stunden in einem original japanischen Badehaus mit natürlich beheiztem Quellwasser (Onsen).
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Zum Bauernhof „Sera Kosui Noen" in der Stadt Sera (nur mit dem Auto erreichbar)

1: Auf der Autobahn Sanyo von Kawauchi IC über die Flight Road ca. 35 Minuten

2: Von der Autobahn Sanyo bei Onomichi JCT auf die Autbahn Onomichi fahren und bei Sera IC abfahren, dann noch ca. 10 Minuten

3: Von der Autobahn Chugoku bei Miyoshi IC auf die Staatsstraße Nr. 184 fahren, dann noch ca. 35 Minuten

Sera
Sera Kosui Noen
Sera Kōsui Nōen (Sera Kōsui Farm) besitzt einen der besten Böden Japans für den Obstanbau. Je nach Jahreszeit kann man hier eigenhändig Trauben, Nashi-Birnen, Erdbeeren und andere Früchte ernten. Scheinbar ist man hier sogar Deutsch-affin, wie der grammatikalisch kreativ anmutende Name „Birne Laden" erahnen lässt. Dort werden neben frischem Obst und Gemüse aus dem Sera-Hochland auch lokale Weinsorten und andere aus frischen lokalen Zutaten hergestellte Spezialitäten verkauft.
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Vom Bahnhof Hiroshima zur Schiffsfahrt zur Insel Mae-jima in der Stadt Suo-Oshima

mit der Bahn vom JR-Bahnhof Hiroshima (auf der JR Sanyo-Linie ca. 50 Minuten) bis zum JR-Bahnhof Iwakuni, dann (auf der JR Sanyo-Linie ca. 25 Minuten) bis zum JR-Bahnhof Obatake, dann

mit dem Bus (ca. 20 Minuten, Bocho Bus) zur Haltestelle Kuka, dann

Schiffsfahrt von Kuka zur Insel Mae-jima (Hin- und Rückfahrt insgesamt ca. 50 Minuten)

Sūō Ōshima
Schiffsfahrt zur Insel Mae-jima
Der Glattschweinswal ist ein kleiner, delfinähnlicher Wal. In Japan bewohnt er Orte wie die Ariake-See, die Ōmura-Bucht in Nagasaki, Hibikinada, das Seto-Binnenmeer, Ise- Mikawa-, Tokio- und Sendai-Bucht, sowie Kujūkuri Strand.
Das Seto-Binnenmeer um Sūō Ōshima herum ist ein besonders bekannter Tummelplatz der Glattschweinswale. Von Kūka-kō aus kann man mit einem Boot die sogenannte „Maejima Kōro" entlang reisen, eine Route, die häufige Begegnungen mit den kleinen Walen ermöglicht. 50 Minuten dauert die Reise hin und zurück, und die freundlichen Bootskapitäne unterstützen Besucher gern in ihrem Unterfangen, den ein oder anderen Glattschweinswal (jap. „Sunameri" ) zu Gesicht zu bekommen.
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Vom Bahnhof Hiroshima zum Bauernhof Farmland in der Stadt Tabuse

mit der Bahn vom JR-Bahnhof Hiroshima (auf der JR Sanyo-Linie ca. 50 Minuten) bis zum JR-Bahnhof Iwakuni, dann (auf der JR Sanyo-Linie ca. 40 Minuten) bis zum JR-Bahnhof Tabuse, dann

mit dem Taxi (ca. 5 Minuten)

Tabuse
Farmland
Farmland
„Farmland" lädt Besucher zu einem „Strawberry Picknick" ein. Erst dürfen nach Herzenslust Erdbeeren gepflückt werden, dann kann man es sich in einem mit Tischen, Stühlen und Blumen ausgestatteten „Guest Room" gemütlich machen. Dort genießt man ganz in Ruhe ein Getränk seiner Wahl und eines von drei köstlichen Erdbeer-Desserts. Und wer dann immer noch nicht satt ist, der hat ja immer noch seine selbst gepflückten Erdbeeren dabei. Guten Erdbeer-Appetit!
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Vom Bahnhof Hiroshima zum Okonomiyaki-Museum „WoodEgg Okonomiyaki-Kan"

mit der Bahn vom JR-Bahnhof Hiroshima (auf der JR Sanyo-Linie ca. 15 Minuten) bis zum JR-Bahnhof Shin-Inokuchi, dann

zu Fuß (ca. 3 Minuten), dann

mit dem Taxi (ca. 5 Minuten) oder zu Fuß (ca. 10 Minuten)

mit dem Bus vom Bahnhof Hiroshima (auf der Kusatsu-Linie Nr. 25 von Hiroshima Bus ca. 50 Minuten) bis zur Haltestelle Shoko Senta 7-chome, dann

zu Fuß (ca. 2 Minuten)

Hiroshima
Okonomiyaki-Museum „WoodEgg Okonomiyaki-Kan"
Okonomiyaki-Museum WoodEgg Okonomiyaki-Kan
Okonomiyaki - eine Art deftiger Pfannkuchen oder Puffer - ist eine Spezialität in Hiroshima. Das Okonomiyaki-Restaurant WoodEgg wird von der Firma Otafuku Sauce Co. Ltd. betrieben, welche die landesweit in Supermärkten erhältliche Soße für ebendiese Spezialität herstellt. Im dazugehörigen „Okono-museum" kann man die Soßenfabrik besichtigen und viel interessantes über die Geschichte der gebratenen Köstlichkeit lernen. Es gibt sogar Tische mit heißen Platten, wo Gäste ihre eigenen Okonomiyaki braten und noch heiß zum Mittagessen genießen können. Wer nach Hiroshima kommt, sollte sich diesen unvergleichlichen lokalen Leckerbissen auf keinen Fall entgehen lassen!
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