施設名

Wichtiger Bezirk zum Erhalt von Gruppen traditioneller Gebäude in der Stadt Takehara (Takehara-shi Juyo Dentoteki Kenzobutsu-gun Hozonchiku)

In diesem Stadtviertel, das am 16. Dezember 1982 von der japanischen Regierung zu einem „Bezirk zum Erhalt des Stadtbildes" (Machinami Hozonchiku), ernannt worden ist, kann der historische Wandel der Edo-, Meiji-, Taisho- und Showa-Zeit anhand von Gebäuden der jeweiligen Ära nachverfolgt werden. Das älteste Gebäude stammt aus dem vierten Jahr der Genroku-Ära (1691), daneben reihen sich aber noch verschiedene andere Gebäudetypen aneinander, wie z. B. Tsuma-iri (Haus mit Eingang an der rechtwinklig zum Dachfirst gelegenen Seite), Hira-iri (Haus mit Eingang an der zum Dachfirst parallelen Seite), Nagaya-gata (Einstöckiges Reihenhaus mit mehreren Wohnungen) oder Yashiki-gata (großes Wohnhaus mit hoher Mauer).
Historische Entwicklung:
Die Geschichte von Takehara begann in Oshingai, einem Gebiet, das in der Edo-Zeit durch Trockenlegung der Takehara-Bucht (Takehara-wan) gewonnen worden war, und zwar mit der Entwicklung von Meeressalinen (Irihama-enden), die etwa 1650 aus der Region Ako in der Provinz Harima (Banshu) eingeführt wurden. Das Salz von Takehara wurde nach ganz Japan ausgeliefert, was zu regem Frachtschiffhandel und wirtschaftlichem Aufschwung führte. Die daran beteiligten Leute prägten das Stadtbild in seiner heute noch erhaltenen Form.
Gitterwerk und Straßen:
Auffallend am Stadtbild von Takehara sind die verschiedene Arten von Gitterwerk (Koshi), die an den Häusern zu sehen sind. Im Erdgeschoss gibt es z. B. Degoshi (vergitterte, erkerartig vorstehende Fenster) und in den Zwischengeschossen lackierte Gitter (Nuri-goshi), die Mushiko-mado (Insektenkäfigfenster) bzw. Musha-mado (Kriegerfenster) genannt werden. Wenn man gemächlich durch die Straßen spaziert und sich dabei umblickt, kann man eine Vielfalt dieser aufwändig gestalteten Gitter entdecken.
Das Stadtbild mit seinen vielen Gassen, wie der O-shoji, Itaya-shoji und Nakano-shoji, die um die Honmachi-dori (Hauptstraße) gelegen sind, lässt einen erahnen, wie die Menschen damals lebten.

INFORMATION

Address
725-0022 In der Umgebung von Honmachi, Takehara-shi
TEL
0846-22-4331
FAX
0846-22-1113
Mail
kankou@urban.ne.jp
Contact
Fremdenverkehrsverband der Stadt Takehara (Ippan Shadan Hojin Takehara-shi Kankokyokai)
Access
Etwa 15 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Takehara
Etwa 20 Minuten mit dem Auto von der Abfahrt Kochi IC der Autobahn Sanyo
Parking
Vorhanden
4 Busparkplätze (Parkplatz der Raststätte Michi-no-eki Takehara, kostenlos), 46 Parkplätze (städtischer Parkplatz Shin-machi (Shin-machi Shiei Chushajo), gebührenpflichtig), 20 Parkplätze (städtischer Parkplatz Eno-machi (Eno-machi Shiei Chushajo), gebührenpflichtig)

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